Global Accessibility Awareness Day 2026
Der Global Accessibilty Awareness Day (kurz GAAD) macht jedes Jahr weltweit am dritten Donnerstag im Mai auf digitale Barrierefreiheit aufmerksam. Mit Workshops und Aktionen, die digitale Barrierefreiheit sichtbar machen und praktische Schritte zu ihrer Umsetzung vermitteln.
Die drei Kompetenzzentren digitale Barrierefreiheit.nrw, ILIAS.nrw und Moodle.NRW organisieren 2026 den GAAD gemeinsam mit NRW-Hochschulen.
Kommunikationsmaterial
Die Aktion zum diesjährigen GAADs darf gerne an der eigenen Hochschule beworben werden.
Workshopangebot
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Dienstag, 19. Mai 2026
Die Veranstaltung führt Beschäftigte, die mit der Umsetzung der Barrierefreiheit in der Informations- und Kommunikationstechnik betraut sind (z. B. Web-Admins, Projektleitende und Beauftragte für Barrierefreiheit mit technischem Hintergrund) in die Thematik barrierefreier Webseiten ein.
Die Teilnehmenden lernen, wie sie die Barrierefreiheit von Webseiten prüfen und Barrieren identifizieren bzw. vermeiden und/oder beheben.
Lerninhalte:
-
Rechtliche Grundlagen (EU-Richtlinie, BGG, BITV 2.0)
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Barrierefreiheitserklärung
-
Grundlagen der Barrierefreiheit – 4 Dimensionen
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Anwendung auf Internetseiten
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Prüfverfahren für Barrierefreiheitstests von Internetseiten
-
Instrumente zur automatischen Überprüfung der Barrierefreiheit
-
Übung exemplarische Tests mit automatischen Testtools
Referentinnen:
Sabrina Januzik und Anne Haage (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit)
Anmeldung:
Anmeldung über die Webseite der HÜF zur Veranstaltung „Barrierefreie Internetseiten“
In nur 90 Minuten lernen Sie einige Grundregeln der digitalen Barrierefreiheit kennen und wenden diese direkt an.Was erwartet mich? Das Thema digitale Barrierefreiheit ist neu für Sie? Dieser Workshop bietet Ihnen einen kompakten Einstieg: Am Beispiel eines Word-Dokuments lernen Sie einige Grundregeln der inklusiven Gestaltung von digitalen Materialien kennen und wenden diese direkt an. Was lerne ich? Sie erläutern Grundregeln der digitalen Barrierefreiheit. Sie gestalten Word-Dokumente so, dass sie für alle Studierenden zugänglich sind und den Anforderungen digitaler Barrierefreiheit entsprechen.
Zielgruppe
alle Mitarbeitende an Hochschulen
Referent*innnen
Dr. Elisabeth Scherer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Anne Pferdekämper-Schmidt ( Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Bitte melden Sie sich vorab für die Veranstaltung an (Teilnahme kostenlos).
Mittwoch, 20. Mai 2026
In Nordrhein-Westfalen gibt es eine eigene gesetzlich vorgeschriebene Stelle, die prüft, ob Webauftritte von öffentlichen Stellen (hierzu gehören auch die Hochschulen) barrierefrei sind: die Überwachungsstelle für Barrierefreiheit NRW. Überwachungsstellen gibt es in jedem Land der EU, in Deutschland sind es insgesamt 17. Dies zeigt, dass europaweit die Barrierefreiheit vorangetrieben wird.
Im Rahmen des diesjährige GAADs möchte sich die Überwachungsstelle gerne allen Interessierten vorstellen und gibt Antworten auf folgende Fragen:
- Wer oder was ist die Überwachungsstelle des Landes NRW?
- Welche Funktion(en) hat sie inne und auf Basis welcher Rechtslage übt sie sie aus?
- Wie prüft sie Webseiten auf Barrierefreiheit?
- Wessen Webseiten werden geprüft?
- Wie sind die Prüfberichte aufgebaut und wie geht man als Verantworte*r am besten damit um?
Im Anschluss haben Teilnehmende die Gelegenheit, mit der Überwachungsstelle in den direkten Austausch zu gehen und individuelle Anliegen/Fragen an sie heranzutragen.
Zielgruppe
Hochschulmitarbeitende, die an der Umsetzung der Barrierefreiheit von Webauftritten mitwirken sowie alle an Barrierefreiheit Interessierten
Referent*innen
Ralf Niemietz und Marco Strauch (IT.NRW)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
Donnerstag, 21. Mai 2026
Begrüßung und Start in den Tag durch die Kompetenzzentren: barrierefreiheit.nrw, Moodle.NRW, ILIAS.nrw.
Zielgruppe
alle Teilnehmenden und Referent*innen
Für sehbehinderte und blinde Studierende sind mathematische Inhalte in naturwissenschaftlichen Fächern oft nur schwer zugänglich. Grund hierfür ist, dass insbesondere komplexere mathematische Formeln für Screenreader nicht auslesbar sind, da sie häufig nicht in einer für Screenreader und Braillezeile strukturierten oder linear interpretierbaren Form vorliegen. Wie also können solche Inhalte für sehbehinderte und blinde Studierende nutzbar gemacht und somit ein Zugang zu mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern ermöglicht werden?
Der Beitrag „Barrierefreie Mathematik für sehbehinderte Studierende mittels LaTeX“ richtet sich an Lehrende aus mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und zeigt auf, welche Barrieren in Lehrmaterialien für sehbehinderte und blinde Studierende auftreten können und wie sich diese reduzieren lassen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Verwendung von LaTeX als lineare und screenreader-lesbare Darstellung mathematischer Formeln.
Der Vortrag behandelt unter anderem folgende Themen:
- Barrieren in mathematischen Inhalten für sehbehinderte und blinde Studierende
- Grundprinzipien von LaTeX als lineare Darstellung mathematischer Formeln
- praxisnahe Umsetzung von verständlichem, screenreaderfreundlichem LaTeX
- konkrete Tipps und Hinweise für Lehrende zur Umsetzung barrierearmer Lehrmaterialien
Zielgruppe
Lehrende in mathematisch naturwissenschaftlichen Fächern
Referent*in
Yasha Müller (Uni Bonn)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Barrierefreie Dokumente in Lehre und Forschung sind mehr als Word-Dokumente oder PowerPoint-Präsentationen. Gerade der Umgang mit Daten und die Präsentation von Daten gehören zu den zentralen Kompetenzen, die Studierende an Hochschulen lernen sollen und die Wissenschaftler*innen benötigen, um in der Forschung erfolgreich zu sein. Dabei wird mittlerweile viel mit R und der vielfältigen Open-Source-Infrastruktur um R gearbeitet. Dokumente entstehen in einem textbasierten Workflow auf Basis von Quarto bzw. Markdown.
In meinem Beitrag zeige ich praxisnah, wie dabei die digitale Barrierefreiheit von Anfang an berücksichtigt werden kann. Außerdem probieren wir aus, wie KI bei der digitalen Barrierefreiheit von Datenprodukten helfen kann.
Inhalt
- Was ist überhaupt digitale Barrierefreiheit und warum ist das wichtig?
- Besonderheiten der digitalen Barrierefreiheit von Datenprodukten wie Dokumenten und Reports
- visuelles barrierefrei Gestalten: Grafiken und Diagramme mit ggplot2
- tabellarisches barrierefrei Gestalten: Datentabellen automatisch WCAG-konform ausgeben
- Barrierefreiheit überprüfen: Werkzeuge für den eigenen Workflow
- praktische Umsetzung im eigenen Arbeitsalltag
Zielgruppe
Lehrende, die das Thema Daten mit ihren Studierenden behandeln; Wissenschaftler*innen, die mit Daten arbeiten und Berichte erstellen; Barrierefreiheits-Expert*innen, die ihr Know-how erweitern möchte
Referent*in
Dr. Björn Fisseler, Fakultät für Psychologie (FernUniversität in Hagen)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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Letztes Jahr konnten wir mit Ihnen auf dem GAAD unser Serious Game Beyond the Chalkboard testen. Inzwischen wurde das Spiel finalisiert und veröffentlicht! Wir wollen diesen GAAD nutzen, um mit Ihnen gemeinsam zu spielen und darüber in den Austausch zu kommen, welche Learnings Sie aus dem Spiel für Ihre Arbeit an der Hochschule ziehen können.
Beyond the Chalkboard ist ein frei zugängliches, browserbasiertes Spiel, dass wir im September 2025 an der TH Köln veröffentlicht haben. Im Spiel schlüpfen Sie in die Rolle von Sam, einer studierenden und psychisch erkrankten Figur. Sie begleiten Sam durch den Alltag zwischen Hochschule und privater Wohnung. So können Sie Herausforderungen für Studierende mit psychischen Erkrankungen immersiv erleben und Barrieren erkennen, die im Hochschulalltag zwar strukturell bestehen, aber oft unerkannt bleiben. Wir haben das Spiel gemeinsam mit einem didaktischen Leitfaden veröffentlicht, sodass Beyond the Chalkboard hochschulübergreifend eingesetzt werden kann.
Zielgruppe
Vor allem Lehrende und Hochschuldidaktiker*innen
Referent*innen
Dr. Klara Groß-Elixmann (TH Köln)
Maike Kaul (TH Köln)
Material
Zum Online-Game Beyond the Chalkboard
Teilnahme
Bitte melden Sie sich vorab für die Veranstaltung an (Teilnahme kostenlos).
In diesem Online-Workshop erhalten die Teilnehmenden einen grundlegenden Einblick in digitale Barrierefreiheit und lernen verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit kennen, die in Moodle relevant sind - darunter Kursstruktur, Textgestaltung, Einbindung von Materialien (Dokumente, Bilder, Videos, Audio) sowie die Nutzung von Aktivitäten in Moodle.
Der Workshop vertieft die Inhalte des dazugehörigen Moodle-Kurses und gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, in praktischen Übungen anhand von typischen Herausforderungen bewährte Methoden zur Verbesserung der Barrierefreiheit ihrer Moodle-Kurse zu erarbeiten.
Zielgruppe
Lehrende und Mitarbeitende zentraler Einrichtungen
Referent*innen
Valerie Hindenburg (Bergische Universität Wuppertal)
Katharina Gleser (Bergische Universität Wuppertal)
Material
Bitte melden Sie sich in Moodle an, um Zugriff auf alle Materialien zu erhalten.
Teilnahme
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Wie kann Künstliche Intelligenz bei der Erstellung von Alternativtexten für Bilder unterstützen? In diesem Beitrag wird ein prototypischer Ansatz vorgestellt, der mit KI-gestützter Bildbeschreibung experimentiert und dabei insbesondere die Perspektive sehbehinderter und blinder Studierender in den Blick nimmt. Anhand des Prototyps wird gezeigt, wie Bildinhalte automatisiert beschrieben werden können, wo die Chancen einer solchen Unterstützung liegen und an welchen Stellen weiterhin menschliche Prüfung und redaktionelle Entscheidungen wichtig bleiben. Der Vortrag lädt dazu ein, die Rolle von KI nicht als fertige Lösung, sondern als Werkzeug zum Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln barrierefreier digitaler Lehre zu verstehen.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent*in
Axel Nattland, Zentrum für Lernen und Innovation (FernUniversität in Hagen)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Wie fühlt sich digitale Lehre an, wenn man nicht sehen kann? Zu Beginn dieses Workshops versetzen sich die Teilnehmenden selbst in die Rolle blinder Nutzer*innen, erleben unmittelbar die Barrieren in Videokonferenzen und reflektieren gemeinsam ihre Erfahrungen. Im zweiten Teil wird der Tactonom Communicator als innovative Lösung vorgestellt, die zeigt, wie barrierefreie Fernlehre für blinde Menschen gestaltet werden kann und welche speziell entwickelten Funktionen die Teilhabe dieser Zielgruppe ermöglichen
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent*in
Klaus-Peter Hars, inventivio GmbH
Dr. Anke Marks, Zentrum für Lehre und Innovation (FernUniversität in Hagen)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Der Kurzworkshop gibt eine kompakte Einführung in das Thema digitale Barrierefreiheit in der Hochschullehre. Im Fokus stehen die Bedeutung und Relevanz barrierefreier digitaler Lehrmaterialien für Studierende mit unterschiedlichen Bedarfen sowie für eine inklusive Lehre insgesamt. Darüber hinaus wird ein Selbstlernkurs zur digitalen Barrierefreiheit für Lehrende auf Moodle vorgestellt, der praxisnah unterstützt, Lehrmaterialien zugänglicher zu gestalten. Ziel ist es, für das Thema zu sensibilisieren und niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Zielgruppe
Lehrende aller Fachbereiche sowie weitere an Lehre beteiligte Personen
Referent*innen
Sinem Malgac und ihre studentische Hilfskraft (Evangelische Hochschule Bochum)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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In diesem Workshop erhalten Teilnehmende einen ersten Einblick und praxisnahe Tipps, worauf es bei der Gestaltung von (Hochschul-)Webseiten zu achten gilt, um Barrieren hinsichtlich der Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit für verschiedenste Nutzergruppen abzubauen (z. B. Umgang mit Seitenstrukturen, Bildern/Grafiken, Farben/Kontraste und Verlinkungen).
Zielgruppe
Web-Redakteur*innen aus dem Hochschulkontext
Referent*in
Sabrina Januzik (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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Wie lassen sich Lehr-Lernumgebungen für die Hochschullehre von Anfang an inklusiv gestalten, damit sie für alle Studierenden zugänglich sind ohne nachträgliche Anpassungen? Das Universal Design for Learning (UDL) bietet hierfür einen wissenschaftlich fundierten Rahmen, um Lernangebote für alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen – zugänglich und effektiv zu gestalten. Mit den drei Grundprinzipien Darstellung, Handlung & Ausdruck sowie Engagement zielt UDL darauf ab, Barrieren im Lernprozess proaktiv zu beseitigen und individuelle Lernwege zu ermöglichen.
Dieser Beitrag zeigt auf, was UDL konkret bedeutet, wie es in der Hochschullehre angewendet werden kann. Wir erkunden die Grundlagen von UDL, zeigen praktische Anwendungen auf und untersuchen, wie künstliche Intelligenz (KI) das Lernen und Lehren unterstützen kann.
Zielgruppe
Lehrende, Bildungsverantwortliche und alle, die Hochschullehre inklusiver machen möchten
Referent*in
Dr. Björn Fisseler, Fakultät für Psychologie (FernUniversität in Hagen)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
In diesem 30-minütigen Kurzworkshop erhalten Lehrende an Hochschulen 10 wertvolle Tipps, wie sie ihre Kurse in Moodle/Ilias barrierefrei gestalten können.
Inhalt
- Logische Kursstruktur
- Kontraste
- Tastaturbedienung
- Kopierbare Texte (Keine eingescannten Texte als Bilder)
- Materialien zur Vor- und Nachbereitung bereitstellen
- Alternativtexte
- Linktexte
- Untertitel für Videos
- Tabellen
- Moodle-Tests und H5P-Quizze
Referentin
Martina Rüter (Hochschule Bochum)
Material
Es wird ein thematisch abgestimmtes H5P (DialogCards) geben.
Teilnahme
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Ausgangspunkt des Vortrags ist ein unspektakuläres Ticket: Der Alternativtext eines Logos soll aussagekräftiger werden. Kein Fehler, kein Absturz, keine Sicherheitslücke – nur ein paar Wörter. Gerade daran wird jedoch deutlich, warum Semantik kein Detail ist, sondern ein zentraler Bestandteil von Systemqualität. Der Vortrag nimmt dieses Beispiel als Einstieg, um zu zeigen, wie in komplexen digitalen Systemen ständig implizite Annahmen entstehen: Was für viele visuell „offensichtlich“ ist, bleibt für Screenreader und andere Assistenztechnologien nur dann verständlich, wenn Bedeutung im Code eindeutig modelliert wurde. Anhand alltagsnaher Umsetzungen – etwa Alt-Texten, Links und Buttons oder der Wahl semantischer HTML-Elemente – soll deutlich werden: Barrierefreiheit ist kein Zusatzfeature und kein Sonderfall, sondern eine Qualitätslinse. Sie macht Unschärfen sichtbar, die später auch in Wartung, Weiterentwicklung und Teamkommunikation teuer werden können.
Zielgruppe
alle am Thema Interessierten
Referent*in
Dr. Annett Giercke-Ungermann (Katholische Hochschule NRW)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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Studierende mit Behinderungen sind in digitalen Prüfungen häufig mit Barrieren konfrontiert, die ihre Chancengleichheit beeinträchtigen. Diese betrifft die Rahmenbedingungen und die Gestaltung der Prüfungen selbst. Wir stellen proaktive und reaktive Lösungsstrategien vor, die auf struktureller und individueller Ebene ansetzen und dazu beitragen, Prüfungen inklusiver zu gestalten. Wir beleuchten die Barrierefreiheit der Prüfungssysteme EvaExam und Moodle, analysieren die Gestaltung von Prüfungsfragen. In einem kleinen Selbstversuch erleben die Teilnehmenden Barrieren in digitalen Prüfungen. Die Teilnehmenden erhalten Praxisempfehlungen, die Hochschul-Akteuren helfen können, digitale Prüfungen barrierefrei zu gestalten und so eine Chancengleichheit für alle Studierenden zu ermöglichen.
Zielgruppe
Lehrende und Mitarbeitende zentraler Einrichtungen
Referent*innen
Denise Materna-Stuttkewitz (ITMC, TU Dortmund)
Anne Haage, (DoBuS, TU Dortmund)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
In diesem 90‑minütigen Workshop gibt die Special Interest Group (SIG) Accessibility des ILIAS e.V. einen praxisnahen Einblick in ihre laufenden Aktivitäten zur Förderung der Barrierefreiheit im Learning Management System (LMS) ILIAS. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden aktuelle Themen und Herausforderungen vorgestellt und diskutiert – von der systematischen Prüfung der Barrierefreiheit in ILIAS über Grundsätze barrierefreier Entwicklung von Beginn an bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung praxistauglicher Checklisten für Entwicklerinnen und Entwickler. Zudem wird die Weiterarbeit an der digitalen Toolbox präsentiert, die Werkzeuge und Empfehlungen für barrierearmes Design in ILIAS bündelt.
Ziel ist es, die Arbeit der SIG Accessibility greifbarer zu machen, Synergien zu schaffen und neue Mitwirkende für die gemeinsame Weiterentwicklung eines inklusiven ILIAS-Ökosystems zu gewinnen.
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an Entwickler*innen, Administrator*innen und Endnutzer*innen, die Barrierefreiheit nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten möchten.
Referent*in
Tomke Fries (SIG Accessibility vom ILIAS e.V.)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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***Link wird schnellstmöglich ergänzt.***
Im Rahmen des Projekts WERTE.IT wurde ein virtueller, barrierefreier Musterarbeitsplatz kreiert. In diesem Workshop stellen wir den aktuellen Stand des virtuellen, barrierefreien Musterarbeitsplatzes vor sowie die Idee, diesen physisch zu materialisieren. Da die Umsetzung als realer Arbeitsplatz mit wesentlichen Kosten und Aufwand verbunden ist, sind im Vorfeld zwingend Fragen zum späteren Einsatz zu klären, welche wir mit ihnen gemeinsam bearbeiten möchten. Wir starten mit einem gemeinsamen Brainstorming zur Ausstattung eines barrierefreien Musterarbeitsplatzes (a11y Lab).
Die technisch geleitete Fragestellung lautet: (1) Wie sollte das a11y Lab in Bezug auf Hard- und Software sowie die Peripherie und Standort eingerichtet sein? Daran anschließend, widmen wir uns den folgenden sozio-technischen Fragestellungen, um das a11y Lab in die bestehenden Kontexte und Praktiken einzubinden: (2) Wie kann das a11y Lab sinnvoll in die Lehre integriert werden? (3) Welche Vorteile können Studierende und Dozierende aus dem a11y Lab ziehen? Für die Bearbeitung der Fragen nutzen wir die Disney-Methode, bei der die Teilnehmenden nacheinander verschiedene Perspektiven (Kritiker, Realist, Träumer) einnehmen. Bevor abschließend die Ergebnisse noch einmal von den Referierenden zusammengefasst dargestellt werden, blicken wir noch einmal gemeinsam auf andere und zukünftige Nutzungsszenarien des a11y Labs und damit auf die Frage: (4) Welche Möglichkeiten gibt es außerhalb der Lehre für die Region um den a11y Lab Standort und darüber hinaus?
Zielgruppe
Menschen mit und ohne Behinderung, Studierende, Dozierende und Interessierte für das Thema Barrierefreiheit. Die verschiedenen Perspektiven sind sehr wichtig für die Ausgestaltung des a11y Labs und die spätere Nutzung für Lehre und Praxis.
Referent*innnen
Dipl.-Wirt.Inform. Sven Bittenbinder, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt WERTE.IT, Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft (Universität Siegen)
M. Sc. Claudius Clüver, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt WERTE.IT, Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft (Universität Siegen)
Prof. Dr. Claudia Müller, Leiterin Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft (Universität Siegen)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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Audiodeskriptionen machen visuelle Inhalte für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen zugänglich. Sie beschreiben, was auf der Bühne oder im Bild zu sehen ist – präzise, anschaulich und zugleich unaufdringlich. So entstehen audiovisuelle Erlebnisse, die wirklich inklusiv sind.
In unserem Workshop lernen die Teilnehmenden, worauf es bei einer guten Audiodeskription ankommt und wie mit Worten Bilder entstehen können. Nach einer Einführung in das Thema werden gemeinsam erste eigene Audiodeskriptionen erstellt und besprochen. Dabei geht es nicht nur um technische Umsetzung, sondern vor allem um sprachliche Gestaltung, Wahrnehmung und Sensibilisierung für Barrieren, die durch fehlende Beschreibungen entstehen.
Inhalt:
- Was ist eine Audiodeskription und warum ist sie wichtig?
- Wie entstehen akustische Bildbeschreibungen für Filme, Serien oder Theaterstücke?
- Sprachlich treffend und zugleich neutral beschreiben – praktische Übung
- Qualitätskriterien und Gestaltungsregeln für barrierefreie Audiodeskriptionen
- Praxisnahes Ausprobieren: Eine eigene Audiodeskription entwickeln
Zielgruppe
Lehrende und Mitarbeitende an Hochschulen, die barrierefreie Medien gestalten oder einsetzen; Studierende mit Interesse an Inklusion und Medienproduktion; alle, die Barrieren in audiovisuellen Inhalten abbauen und Zugänglichkeit aktiv fördern möchten.
Referent*in
Nina Schäfer (Stv. Leitung Digital Learning & Services Center (DLSC), katho NRW)
Serena Damböck und Rebecca Damböck (Mitarbeiterinnen für digitale Barrierefreiheit im DLSC-Team, verantwortlich für Untertitelung und Audiodeskriptionserstellung von Videomaterial der katho)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einnfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Teams-Raum ein.
Social Media Beiträge sind nur dann barrierefrei, wenn bestimmte Aspekte berücksichtigt werden. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Sie ihr(e) Social Media Profil(e) für so viele Nutzer*innen wie möglich zugänglich aufbereiten können. Es wird schwerpunktmäßig die Plattform Instagram in den Fokus genommen, viele der hier angesprochenen Praxistipps lassen sich jedoch auch auf andere gängige Plattformen übertragen.
Zielgruppe
Web-Redakteur*innen, Content-Ersteller*innen, alle Interessierten (beruflich oder privat)
Referent*innen
Ina Marie Ernst und Sabrina Januzik (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
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Habt ihr euch schon mal gefragt, welche technischen Hilfsmittel euch im Studium unterstützen können? Im Rahmen vom Global Accessibility Awareness Day (GAAD) stellt das Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw erneut seine Datenbank vor: Assistive Technologien NRW (AT.NRW) – ein echtes must-have für alle, die hindernisfreier durch ihr Studium kommen wollen.
In der einstündigen Session zeigen wir euch, welche Tools für welche Bedarfe es gibt, wie sie euch im Uni-Alltag helfen können und beantworten eure Fragen. Außerdem erfahrt ihr, welche Hochschulen in NRW welche Hilfsmittel anbieten. Kommt vorbei und entdeckt das eine oder andere Tool, was euch möglicherweise im Studium helfen könnte.
Zielgruppe
Studierende
Referent*innen
Michael Feinermann und Rose Jokic (Kompetezzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw)
Material
Zur Datenbank Assistive Technologien NRW (AT.NRW)
Teilnahme
Loggen Sie sich gerne einfach (ohne Voranmeldung) in folgenden Zoom-Raum ein.
Barrierefreiheit ist heute wichtiger denn je. In einer digitalen Welt sollte jede Person Zugang zu Informationen haben, unabhängig von individuellen Bedarfen. Doch oft sind digitale Dokumente und Unterlagen voller Hürden, die viele Menschen ausschließen.
In diesem Workshop zeigen wir euch erste einfache Schritte zur Gestaltung möglichst barrierearmer digitaler Unterlagen und Dokumente. Formatvorlagen, Überschriften, Designs, Gliederungen, Tabellen, Kontraste, alternative Bildbenennungen – alle diese Faktoren tragen dazu bei, wie gut Lehr- und Lernmaterialien, die ihr für euer Studium anfertigt, von anderen Menschen erfasst und verarbeitet werden können. Viele Schritte für eine zugängliche Gestaltung von digitalen Unterlagen können leicht in den Alltag übernommen werden; es müssen nur ein paar Basics gekannt und angewendet werden. Wir erklären euch, welche und wie genau das funktioniert!
Zielgruppe
Studierende
Referent*in
Elisa Bologna (studentische Mitarbeiterin im eTeam Digitalisierung, Ruhr-Universität Bochum)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
Bitte melden Sie sich bis zum Beginn für die Veranstaltung an (Teilnahme kostenlos).
Freitag, 22. Mai 2026
Die erste Hausarbeit steht an? Sie stehen vor der Literaturrecherche? Zotero hilft dabei, den Überblick zu behalten!
Der neue Workshop Zotero - Easy Start für Studierende mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit zeigt, wie das gelingt. Literaturverwaltungsprogramme nehmen Ihnen Arbeit ab und erleichtern den Schreibprozess. Mit dem Open-Source-Programm Zotero lässt sich Literatur sammeln, sortieren und einfach ins Worddokument einfügen.
In dem Workshop in den Räumen der TU lernen Studierende mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit, wie sie Zotero mit ihren assistiven Technologien (vor allem mit Screenreadern) bedienen können. Die Teilnahme ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Zielgruppe
Studierende mit Blindheit und Sehbeeinträchtigung
Referent*innen
Charline Fuchs (TU Dortmud)
Gerhard Althaus (UB, TU Dortmund)
Anne Haage (DoBuS, TU Dortmund)
Material
wird einen Tag vor Veranstaltungsbeginn online gestellt
Teilnahme
ACHTUNG: Präsenzveranstaltung in den Räumlichkeiten der TU Dortmund
Bitte melden Sie sich vorab per Mail für die Veranstaltung an (Teilnahme kostenlos):
umsetzungsdienst.dobus@tu-dortmund.de
Ansprechpersonen
Bei Rückfragen organisatorischer oder inhaltlicher Natur sind wir gerne behilflich:
Anne Haage und
Anne Pferdekämper-Schmidt
barrierefrei-dh-nrw.dobus@tu-dortmund.de
Valerie Hindenburg
hindenburg@uni-wuppertal.de
Kendra Grotz
kendra.grotz@fh-dortmund.de
Wir bedanken uns besonders bei:
Vergangene Aktionen des Kompetenzzentrums zum GAAD
In 2025 haben wir zum ersten Mal gemeinsam mit den beiden Kompetenzzentren Moodle.NRW und ILIAS.nrw den GAAD organisiert, um für das Thema (digitale) Barrierefreiheit zu sensibilisieren. Dabei haben wir große Unterstützung durch die NRW-Hochschulen erfahren, die sich mit zahlreichen Beiträgen am Aktionstag beteiligten.
Das Kompetenzzentrum hat in 2024 sein Workshop-Angebot zum GAAD erweitert und konnte in diesem Jahr auch bereits einige Hochschulen in NRW dafür gewinnen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen.
Anne Haage und Kathrin Schilbach gaben gemeinsam mit HD@DH.nrw, anlässlich des Global Accessibility Awareness Days (GAAD) am 18. Mai 2023, einen Makerspace zu Alternativtexten, bei dem Lehrende nach einem kurzen Input in Kleingruppen diese gemeinsam für Bilder aus eigenen Lehr-/Lernmaterialien erarbeitet haben. An den verschiedenen Beispielen lernten sie die Grundregeln für die Formulierung von Alternativtexten anzuwenden und besonderen Herausforderungen bei den verschiedenen Lehr- und Prüfungsmaterialien zu begegnen.
Dieser Workshop wurde anschließend so aufbereitet, dass das Konzept für eigene Zwecke genutzt und Interessierte auf Basis dessen geschult werden können:















